Rechtsanwalt André Nourbakhsch zu „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“

Jerusalem/ Berlin, 12.Juni 2017 (eig.) Für arte entsprach der Film nicht den Standards, für den WDR ist er offenbar ein zu heißes Eisen. Die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ findet – obgleich vom WDR in Auftrag gegeben – weder Sender noch Sendeplatz. In der Zeit und im Feuilleton des Spiegel wurde darüber berichtet, in der FAZ wurde bissig kommentiert. Der Westdeutsche Rundfunk zog sich auf eine formale Position zurück und verwies darauf, über die Rechte an dem Film nicht verfügen zu können. Dieses Thema findet auch international Beachtung. André Nourbakhsch, Fachanwalt für Urheber und Medienrecht und Rechtsanwalt im Berliner Büro der Rechtsanwaltskanzlei .rka Rechtsanwälte hat das Verhalten von WDR und arte in der Times of Israel kommentiert: “Regardless of what these agreements stipulate in detail, if WDR actually wanted to show the documentary and if Arte wouldn’t object to this, in spite of declaring explicitly that it doesn’t want to broadcast the film on its own channel, there would be no legal restrictions barring them from coming to such an agreement. In other words: The whole thing is not about binding legal restrictions, but rather about administrative decisions,” wird André Nourbakhsch in der Times of Israel zitiert. Mit anderen Worten: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.